Ein neuer russischer Akteur macht sich im Flugzeugbau bereit. Gazprom will mit der Tupolev Tu-324 ein nie verwirklichtes Projekt aus den 90er-Jahren wiederbeleben.
Die Ursprünge gehen noch auf Boris Yeltsin zurück. In den frühen 1990er-Jahren wollte der damalige russische Präsident mit einem neu entwickelten Flugzeugmodell ab der Jahrtausendwende die Yakovlev Yak-40 und die Tupolev Tu-134 ersetzen. Die Mittel für das Projekt wurden durch den Verkauf von Öl ins Ausland aufgebracht.
Fachleute für das Projekt wurden in Deutschland ausgebildet. Die Beziehungen waren gerade dabei, sich zu verbessern. Russland befand sich nach der Auflösung der Sowjetunion in einer schweren Wirtschaftskrise und bemühte sich um eine Normalisierung der Beziehungen zu Europa und den USA.Auch Software wurde eigens eingekauft, denn das Flugzeug war das erste in Russland, das digital entwickelt wurde.
Von beiden waren auch längere Versionen angedacht. Sie hätten westliche Triebwerke von Rolls-Royce erhalten und wurden Tu-414 und Tu-414 A genannt. Doch gebaut wurde das Flugzeug nie. Warum genau es schließlich aufgegeben wurde, ist offiziell nicht bestätigt. Vermutet wird aber, dass es zugunsten der Entwicklung des Superjets geschah.
Auf einem Jobportal sucht man Kandidatinnen und Kandidaten für leitende Funktionen in Abteilungen für Luftfahrtproduktion und -zusammenarbeit, Flugzeugdesignabteilung, sowie Flugzeugtechnik und -systeme benötigt. Laut Quellen von Biznez Gazeta hat Gazprom außerdem das Team rekrutiert, das auf Seiten Russlands an der Entwicklung desDamit scheint Russland nun einen neuen Akteur im Flugzeugbau zu haben. Begonnen hatte Gazprom mit den Vorbereitungen bereits vergangenes Jahr.
Tatarstan hatte bereits in den 90er-Jahren eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Tupolev Tu-324. Jetzt ist die Republik offenbar an der Wiederbelebung beteiligt.
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