Der Anteil der Studienfächer mit Zulassungsbeschränkung geht zurück. Das geht aus einer Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor.
Der Anteil der Studienfächer mit Numerus Clausus sinkt demnach zwar nur geringfügig von 40,1 auf 39,7 Prozent. Der Trend der vergangenen Jahre setze sich aber fort, so das CHE. Vor fünf Jahren lag der Anteil noch bei 42,4 Prozent.
Allerdings variiert laut dem Bericht sehr stark zwischen den Bundesländern, wann die Abiturnote und weitere Zugangsbeschränkungen relevant sind. In Hamburg, dem Saarland und in Berlin gibt es bei über 60 Prozent der Fächer einen NC, während der Anteil in Rheinland-Pfalz und Thüringen bei unter 25 Prozent liegt.
Der Anteil der NC-Fächer ist im Schnitt bundesweit bei den Rechts-, Wirtschafts, Gesellschafts- und Sozialwissenschaften mit 48,6 Prozent am höchsten. Dann folgen Mathematik und Naturwissenschaften , gefolgt von Ingenieur- und Sprach- und Kulturwissenschaften . In typischen Studentenstädten und und Metropolen muss vermehrt mit einem NC gerechnet werden.