Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, zieht eine gemischte Bilanz der Weltsynode in Rom. Die Synode war ehrlich und hat drängende Fragen angesprochen, jedoch fehlt es noch an Mut für Veränderungen in der Kirche.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat eine gemischte Bilanz der Weltsynode in Rom gezogen.
Allerdings fehle es der Synode noch an Mut, sagte Bätzing. Es sei immer wieder Angst vor Veränderungen in der Kirche zu spüren gewesen. Er wünsche sich deshalb für die nächste Synode in einem Jahr auch den „Mut, klare Fragen zu identifizieren und sie einer Klärung zuzuführen, die die Kirche verändert um der Menschen willen“.Die Beratungen der Synode waren am Samstag zu Ende gegangen.
Auch die Formulierungen zum Thema Homosexualität blieben unkonkret. Einige Fragen „wie diejenigen im Zusammenhang mit Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung“ seien umstritten. Man müsse sich bei der Beschäftigung damit Zeit nehmen, „ohne einfachen Urteilen nachzugeben“. Erstmals waren bei einer solchen Synode die Bischöfe nicht mehr unter sich. Weiterhin stellten sie die große Mehrheit, doch durften auch etwa 70 Nichtkleriker dabei sein, unter ihnen 54 Frauen. Dass sie gleichberechtigt mit den Bischöfen an runden Tischen zusammensaßen und genau so viel Redezeit bekamen wie die männlichen Oberhirten, wurde von Beobachtern als eigentliche Fortschritt des Treffens gewertet.
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