Die Elite-Einheit der polizeiberlin wird bei Geiselnahmen, Entführungen und Terror gerufen. Zeit für einen Rückblick auf die spektakulärsten Einsätze. SEK
Hans Georg Rammelmayr und ein Komplize überfielen in München eine Bank und nahmen insgesamt 18 Kunden und Angestellte als Geiseln. Die Bankräuber verschanzten sich am Ende mit fünf Geiseln, verlangten zwei Millionen Mark und einen Fluchtwagen. Als sich Rammelmayr mit dem Lösegeld und einer Geisel in den bereitgestellten Fluchtwagen setzte, eröffnete die Polizei das Feuer. Rammelmayr schoss zurück und erschoss auch die Geisel. Die Polizisten erschossen ihn.
Doch zunächst mussten die Polizisten ausgebildet werden. Ihr Wissen bezogen sie aus Großbritannien und den USA, vom Special Air Service und Einheiten wie den Navy Seals. Außerdem war eine Einheit der US-Specialforces – die Detachment A – in West-Berlin stationiert. Sie war auf geheime Einsätze hinter den Frontlinien spezialisiert.
Der Leitende Polizeidirektor a.D. leitete 25 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2005 die Berliner Spezialeinheiten – das SEK, das Präzisionsschützenkommando und das Mobile Einsatzkommando. In seine Zeit fallen einige spektakuläre Fälle:Mitglieder der linksterroristischen Bewegung „2. Juni“ entführen den Spitzenkandidaten der Berliner CDU, Peter Lorenz, an seinem Wohnhaus in Zehlendorf und halten ihn fünf Tage lang als Geisel fest.
Einsatzleiter Martin Textor ordnet den „finalen Rettungsschuss“ an, obwohl es ihn in Berlin nicht gibt, weshalb jeder Beamte, der per scharfem Schuss Nothilfe leistet, dies auf eigene Verantwortung tun muss. Mit seiner Anordnung der „Nothilfesituation“ versucht Textor, die Verantwortung auf sich zu nehmen. Aber im Ernstfall wäre das juristisch nicht haltbar gewesen. Drei Präzisionsschützen haben die Läufe ihrer Waffen auf den Kopf des Mannes gerichtet.
Doch bei einem alltäglichen Einsatz passiert es. Gegen Yassin A., Mitglied eines berüchtigten libanesischen Clans, besteht Haftbefehl, weil er vor einer Diskothek ein Mitglied der libanesischen Großfamilie al-Zein niedergestochen haben soll. Unauffällig und in Zivil fahren die SEK-Leute zu dem Haus im Neuköllner Rollbergviertel, wo die Familie des Beschuldigten wohnt.
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