In Frankreich haben am Samstag in etlichen Städten erneut Zehntausende Menschen gegen die geplante Rentenreform von Präsident Emmanuel Macron demonstriert.
Audio Archiv: Neue Proteste gegen Rentenreform in Frankreich 03:03 min, aus Echo der Zeit vom 07.02.2023. Bild: Keystone/LAURENT CIPRIANI abspielen. Laufzeit 3 Minuten 3 Sekunden. Bereits zum vierten Mal haben die Gewerkschaften zu Protesten und Streiks gegen die Pläne der Regierung aufgerufen. Am vergangenen Dienstag etwa waren den Behörden zufolge bei den Protesten 750'000 Teilnehmer gezählt worden.
Ein überraschender Streik hat auf dem Pariser Flughafen Orly für Behinderungen gesorgt. Ab dem Mittag seien die Fluggesellschaften daher aufgerufen worden, die Hälfte ihrer Abflüge zu streichen, teilt die Zivilluftfahrtbehörde mit. In diesem Jahr haben Generalstreiks Frankreich bereits an drei Tagen weitgehend blockiert. Ende Januar hatten sich nach Angaben der Regierung 1.27 Millionen Menschen an dem Ausstand beteiligt. Die Demonstrationen sind die ersten an einem Wochenende.
Macron bezeichnet Reform als «lebenswichtig»Längst nicht alle Menschen in Frankreich gehen bereits mit 62 in den Ruhestand. Abschlagsfrei wird die Rente erst, wenn lange genug eingezahlt wurde – oder mit 67 Jahren. Macron begründet die Reform mit einem drohenden Defizit in der Rentenkasse. Er bezeichnet die Reform als lebenswichtig, um das Rentensystem zukunftsfähig zu machen.
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