Gaza: Dutzende Tote nach Angriff auf «Hochburg der Hamas» ++ USA verlegen weitere 300 Soldaten in den Nahen Osten

South Africa News News

Gaza: Dutzende Tote nach Angriff auf «Hochburg der Hamas» ++ USA verlegen weitere 300 Soldaten in den Nahen Osten
South Africa Latest News,South Africa Headlines
  • 📰 AargauerZeitung
  • ⏱ Reading Time:
  • 514 sec. here
  • 10 min. at publisher
  • 📊 Quality Score:
  • News: 209%
  • Publisher: 51%

Im Nahen Osten ist die angespannte Lage zwischen Israel und Palästina eskaliert. Alle Neuigkeiten und Reaktionen dazu erfahren Sie in unserem Newsblog.

mit drastischen Worten auf das Leiden der Zivilbevölkerung hingewiesen:Bei einem Grossangriff des israelischen Militärs auf Dschabalia im Norden des Gazastreifens sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Schlag wurden nach Angaben des Militärs am Dienstag rund 50 Terroristen getötet, darunter ein Drahtzieher des Massakers der islamistischen Hamas in Israel vom 7. Oktober.

Gleichzeitig beorderten die südamerikanischen Länder Chile und Kolumbien ihre Botschafter für Konsultationen zurück.

Der militärische Arm der islamistischen Hamas, die Kassam-Brigaden, behauptete, Fahrzeuge der israelischen Armee unter anderem mit Raketen sowie Soldaten mit Mörsergranten angegriffen zu haben. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen. Das Golfemirat Katar gehört seit etwa 15 Jahren zu den wichtigsten Unterstützern der Hamas. Das reiche Emirat greift der islamistischen Bewegung vor allem politisch unter die Arme und leistet finanzielle Hilfe, etwa beim Wiederaufbau von Infrastruktur nach israelischen Angriffen. Hanija selbst lebt in Katar. Amirabdollahian traf am Dienstag auch den katarischen Emir Tamim bin Hamad Al Thani.

Terroristen der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Hamas und anderer Gruppen hatten am 7. Oktober in Israel überraschend angegriffen und Massaker unter Zivilisten angerichtet. Israel greift seither massiv Stellungen der Hamas im Gazastreifen an - seit dem Wochenende auch mit Bodentruppen. Weltweit wachsen Sorgen vor einer noch grösseren Eskalation der Gewalt in Nahost. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut eine «Terrorzelle» im Libanon angegriffen.

Nach Militärangaben gelten seit dem Terrorüberfall immer noch 40 Menschen als vermisst. Wegen des schlimmen Zustands vieler Leichen ist auch die Identifikation noch nicht abgeschlossen.Im Gaza-Krieg sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef bisher 3450 Kinder getötet worden. «Gaza ist ein Friedhof für Kinder geworden», sagte Unicef-Sprecher James Elder am Dienstag während eines Briefings in Genf. Eine Quelle für die Zahl nannte er nicht.

Israels Armee hatte am Wochenende eine neue Phase im Krieg gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas eingeläutet. Neben massiven Luftangriffen weiteten die israelischen Truppen auch ihre Einsätze am Boden aus. Medienberichten zufolge sollen sie am Montag etwa drei Kilometer in den Gazastreifen vorgestossen sein.

Die Vereinten Nationen betonen immer wieder, dass die Lieferungen angesichts der dramatischen humanitären Lage in Gaza bei Weitem nicht reichen. «Die Handvoll Konvois, die durch Rafah gelassen wird, ist nichts im Vergleich zu den Bedürfnissen von mehr als zwei Millionen in Gaza gefangenen Menschen», sagte Philippe Lazzarini, Generalkommissar des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA.

Akuter Treibstoffmangel wirkt sich nach UN-Angaben bereits auf die Wasserversorgung der Bewohner Gazas aus. «Nur eine Entsalzungsanlage arbeitet mit lediglich einer Kapazität von fünf Prozent, während alle sechs Wasseraufbereitungsanlagen im Gazastreifen aufgrund von Treibstoff- oder Strommangels derzeit ausser Betrieb sind», sagte die Direktorin des UN-Kinderhilfswerks Unicef, Catherine Russell.

Nach UNO-Angaben werden täglich eigentlich 100 Lastwagenladungen benötigt, um die 2,2 Millionen Menschen dort mit dem Nötigsten zu versorgen. Vor Kriegsbeginn kamen OCHA zufolge im Durchschnitt unter der Woche täglich 500 Lastwagen in den Gazastreifen. Die 22 Jahre alte Shani Louk wurde nach Angaben ihrer Familie bei einem Musikfestival in der israelischen Negev-Wüste von der islamistischen Hamas getötet. Bilder und Videos, die im Internet kursierten, zeigten demnach den Körper der jungen Frau auf einem Pick-up. Zunächst ging Shani Louks Familie, von der ein Teil in Baden-Württemberg lebt, davon aus, dass die junge Frau schwer verletzt wurde, aber am Leben war und sich im Gazastreifen befand.

US-Präsident Joe Biden telefonierte wegen der katastrophalen Lage am Sonntag mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi. Gegenüber Netanjahu habe er deutlich gemacht, dass «unverzüglich» deutlich mehr humanitäre Hilfe nach Gaza gelangen müsse, teilte die Regierungszentrale in Washington mit.

Im Gespräch mit Al-Sisi hätten sich die beiden Staatsoberhäupter unter anderem dazu verpflichtet, die Hilfslieferungen nach Gaza «von heute an erheblich zu beschleunigen und kontinuierlich zu erhöhen».Die Zahl der bekannten im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln steigt weiter. Man habe bis Sonntag die Familien von 239 Entführten informiert, sagte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari am Abend. Das sind neun mehr als am Vortag.

In Naltschik wurden am Sonntag Reifen neben einem jüdischen Kulturzentrum im Bau angezündet, wie die Nachrichtenagentur Ria meldete. Das Gebäude wurde nach Angaben der Sicherheitsbehörden der Teilrepublik Kabardino-Balkarie mit extremistischen Losungen beschmiert. Fotos zufolge stand dort «Tod den Juden». In der Teilrepublik Karatschajewo-Tscherkessien riefen Demonstranten dazu auf, die örtliche jüdische Bevölkerung auszusiedeln.

Aus libanesischen Sicherheitskreisen hiess es, dass die libanesische Hisbollah scheinbar ihre Raketenangriffe ausgeweitet habe. Eine offizielle Bestätigung der eng mit dem Iran verbundenen schiitische Miliz stand jedoch aus. Auch palästinensische Gruppierungen im Libanon reklamieren regelmässig Abschüsse für sich.In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben sich mindestens 2000 Palästinenser sowie einige Libanesen zu einem Protest gegen Israel versammelt.

Aufgerufen zu dem Protest hatte die populistische islamische Partei Jamaat-e-Islami. «Die Hamas ist keine Terrororganisation», sagte Parteichef Senator Sirajul Haq bei der Kundgebung. Auf Bannern waren neben anti-israelischen Protestslogans auch Sätze wie «Stoppt den Genozid in Gaza» zu lesen. Frauen und Männer marschierten getrennt.

Stattdessen stand in dem Entschuldigungs-X-Post Netanjahus: «Ich gebe allen Chefs der Sicherheitskräfte meine volle Unterstützung. Ich stärke den Stabschef, den Kommandeuren und Soldaten der IDF, die an der Front stehen und für uns kämpfen, den Rücken. Gemeinsam werden wir gewinnen.» Israel will die Lieferung humanitärer Hilfsgüter in den Gazastreifen nach eigenen Angaben erleichtern.

Israelische Medien berichteten zuletzt unter Berufung auf Sicherheitskreise, die Hamas habe rund 30 000 Menschen im Umkreis des Schifa-Krankenhauses konzentriert, damit diese als «menschliche Schutzschilde» dienen. Dies solle Israel daran hindern, ihre unterirdische Kommandozentrale anzugreifen. Die israelische Armee hatte am Samstag Videos veröffentlicht, in denen mutmassliche Mitglieder der islamistischen Hamas die Nutzung des Krankenhauses für ihre Zwecke bestätigen.

Auch ein anderer grosser Anbieter, die Jawwal Telecommunication Company, gab am Sonntag bekannt, dass ihre Telekommunikationsdienste «allmählich wiederhergestellt werden». Ein israelischer Offizier sei in der Nacht schwer verletzt worden, als er im nördlichen Gazastreifen von einer Mörsergranate getroffen worden sei, hiess es. Ein weiterer israelischer Soldat sei bei einem Gefecht mit Terroristen ebenfalls im Norden verletzt worden. Beide würden im Krankenhaus behandelt, teilte Israels Militär weiter mit.

In den vergangenen Wochen nach dem Hamas-Grossangriff hatte Irans politische und militärische Führung den traditionellen Erzfeinden USA und Israel gedroht. Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei lobte die Hamas-Attacke, wies eine direkte Verstrickung jedoch zurück. Wie viele Geiseln genau im Gazastreifen gefangen gehalten werden, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Bis Samstag wurden israelischen Armeeangaben zufolge die Familien von 230 Entführten informiert. Die vier von der Hamas bereits freigelassenen Geiseln sind nach Militärangaben darin nicht eingerechnet.

Der Chef der islamistischen Hamas, Jihia al-Sinwar, behauptete am Samstag in einem Telegram-Kanal, die Palästinenserorganisation sei bereit, ein Abkommen über einen Gefangenenaustausch sofort abzuschliessen.Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu weiss eigenen Angaben zufolge nicht, ob der Iran an der Planung des brutalen Terrorangriffs der islamistischen Hamas vom 7. Oktober beteiligt war.

Den Ausfall der Kommunikationsdienste seit Freitagabend bezeichnete Lazzarini als «einen weiteren Versuch, die humanitäre Antwort für die Zivilisten im Gazastreifen» zu behindern. Das Hilfswerk werde sich davon aber nicht entmutigen lassen. «Wir werden unsere humanitäre Pflicht erfüllen, auch im Angesicht dieser beispiellosen Herausforderungen.» UNRWA sei dem Schutz der etwa 2,2 Millionen Menschen im Gazastreifen weiterhin verpflichtet.

Die Organisatoren riefen in Zürich im Vorfeld dazu auf, nur Palästina-Flaggen mitzubringen. Antisemitische Äusserungen seien strikt verboten.Viele Tausend pro-palästinensische Demonstranten haben sich am Samstag an einem erneuten Grossprotest in London beteiligt. Viele von ihnen trugen Banner und Schilder mit Botschaften, mit denen sie ihre Unterstützung für die Palästinenser bekundeten.

Die USA hatten am Freitag im Osten Syriens als Reaktion auf Angriffe proiranischer Milizen Luftangriffe geflogen. Hagari sagte, es seien mehrere ranghohe Kommandeure der islamistischen Hamas getötet worden, die auch von EU und USA als Terrororganisation eingestuft wird. Darunter sind nach Militärangaben auch ein Hamas-Marinekommandeur sowie der für Luftangriffe zuständige Hamas-Anführer Asem Abu Rakaba.

Die israelische Nachrichtenseite ynet berichtete, Angehörige der Geiseln hätten nach Ausweitung der Bodeneinsätze ein dringendes Treffen mit dem sogenannten Kriegskabinett gefordert. «Diese Nacht war die bisher schlimmste von allen, und wir haben sie in grosser Angst verbracht», zitierte ynet aus einer Stellungnahme der Angehörigen.

We have summarized this news so that you can read it quickly. If you are interested in the news, you can read the full text here. Read more:

AargauerZeitung /  🏆 45. in CH

South Africa Latest News, South Africa Headlines

Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.

Eskalation im Nahen Osten - UNRWA befürchtet Zusammenbruch der Ordnung in GazaEskalation im Nahen Osten - UNRWA befürchtet Zusammenbruch der Ordnung in GazaIsraelische Armee rückt weiter im Gazastreifen vor
Read more »

Eskalation im Nahen OstenEskalation im Nahen OstenDie Kämpfe in Israel und im Gazastreifen halten an. Hier finden Sie alle unsere Inhalte zur Eskalation im Nahen Osten. Wie geht SRF mit Quellen im Krisengebiet um?
Read more »

Eskalation im Nahen Osten - Israels Armee vermeldet Befreiung einer SoldatinEskalation im Nahen Osten - Israels Armee vermeldet Befreiung einer SoldatinIsraelische Armee rückt weiter im Gazastreifen vor
Read more »

Eskalation im Nahen OstenEskalation im Nahen OstenDie Kämpfe in Israel und im Gazastreifen halten an. Hier finden Sie alle unsere Inhalte zur Eskalation im Nahen Osten. Wie geht SRF mit Quellen im Krisengebiet um?
Read more »

Eskalation im Nahen Osten - Israel bombardiert Hamas-Stellungen in LibanonEskalation im Nahen Osten - Israel bombardiert Hamas-Stellungen in LibanonEskalation im Nahen Osten: Israelische Truppen im Gazastreifen
Read more »

Eskalation im Nahen Osten - Israel bombardiert Hisbollah-Stellungen in LibanonEskalation im Nahen Osten - Israel bombardiert Hisbollah-Stellungen in LibanonEskalation im Nahen Osten: Israelische Truppen im Gazastreifen
Read more »



Render Time: 2025-02-26 15:00:46