Im „Morgenmagazin“: Millionen aus Deutschland für Putins „Kriegskasse“? Habeck widerspricht ARD-Mann deutlich
Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion.Mehrere hundert Millionen Euro gehen jeden Tag für russische Energieimporte von Deutschland nach Russland. Bei der Frage, ob wir Putins"Kriegskasse" finanzieren, widerspricht Habeck im ARD-Morgenmagazin vehement. Auf die Anschuldigungen von Ukraine-Präsident Selenskyj reagiert der Minister hingegen verständnisvoll.
Im ARD-Morgenmagazin war am Freitag Wirtschaftsminister Robert Habeck zu Gast. Deutschland würde aktuell mehrere hundert Millionen Euro für russische Energieimporte ausgeben, konfrontiert ihn Moderator Michael Strempel. Ob Deutschland nicht Putins „Kriegskasse“ finanziere? Habeck widerspricht vehement:
Wenn man ganz ehrlich ist, nicht unbedingt für die Kriegskasse. Die Armee kann Putin aus dem eigenen Land finanzieren. Er braucht Devisen, die er über Öl- und Gasimporte bekommt für alles, was er in Russland nicht selber herstellen kann. Aber die Verpflegung der Soldaten, die Rüstungsindustrie, die kann er mit Rubeln bezahlen. Rubel kann er selber drucken.Die deutsche Bevölkerung ist beim Thema Sanktionen gespalten.
Also mir geht es ganz genau so. Das will ich ausdrücklich sagen. Also wenn ich nur meinen Gefühlen folgen würde, dann würde ich sagen: Lasst uns da auf alles verzichten. Ich fühle eine persönliche Verpflichtung dem Präsidenten, den Menschen in der Ukraine gegenüber. Habeck betont, es sei wichtig, nun stabile Lieferketten bei Öl, Gas und Kohle zu sichern. Die EU will bis 2030 von russischer Energie unabhängig werden. Ob Deutschland schneller sein möchte, ließ Habeck offen.
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