Expertenmeinung: Rechtsextremer Messerstecher – «Der Fall ist aussergewöhnlich»

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Expertenmeinung: Rechtsextremer Messerstecher – «Der Fall ist aussergewöhnlich»
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Wie wird ein junger Zürcher aus linkem Umfeld zum rechtsextremen Messerstecher? Ein Experte ordnet den Fall ein.

» hat den Fall vor einigen Tagen aufgerollt und dabei die Frage gestellt, warum die Öffentlichkeit davon so gut wie nichts mitbekommen hat. Nach Einschätzung der «Republik»-Autoren fiel die Freiheits­strafe von fünfeinhalb Jahren zu tief aus. Zudem bezeichnen sie die richterliche Massnahme, dass die Anonymität des Beschuldigten und seiner Familie gewahrt werden muss, als «Maulkorb für die Medien».

Doch wie kommt es dazu, dass ein junger Mann aus einem wohlhabenden linken Haushalt beginnt, online rechtsterroristische Ideologien zu verbreiten, und schliesslich zum Messerstecher wird? Dirk Baier, Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, gibt seine Einschätzungen zu dem konkreten Fall ab.Der vorliegende Fall sei eher aussergewöhnlich, sagt Baier.

Jenseits ihrer politischen Einstellungen würden die Eltern aber auch über den gelebten Erziehungsstil Einfluss auf extremistische Haltungen der Kinder nehmen. Dirk Baier weiss, «dass elterliche Gewalt und inkonsistentes Erziehungsverhalten die Zuwendung zum Extremismus verstärken – und zwar zu allen Formen des Extremismus.

Laut Dirk Baier seien solche medialen Angebote oder die vielen rechten und linken Chatforen, Bekanntschaften zu extremistischen Freunden, aber auch Persönlichkeitsmerkmale wie eine geringe Selbstkontrolle genauso verantwortlich für Radikalisierungsprozesse. «Zwar sind familiäre Erfahrungen für die Ausbildung von Extremismus bedeutsam; wir wissen aber auch, dass andere Sozialisationskontexte ebenfalls Wirkung entfalten.

Bei der radikalen Wortwahl, die der Täter auf Twitter an den Tag legte, hätte sich damals schon erahnen lassen, dass er wohl nicht nur online provozieren und wüten wollte, sondern auch bereit war, seine Drohungen in die Tat umzusetzen, meint die «Republik». Laut Baier geschehe es aber sehr selten, dass ideologisierte Personen entsprechend handeln.

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