Er liess Leute verschwinden – jetzt steht Juri Garawski vor Gericht

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Er liess Leute verschwinden – jetzt steht Juri Garawski vor Gericht
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Am Dienstag muss sich der Belarusse Juri Garawski in St. Gallen vor Gericht verantworten. Der 45-Jährige hatte für Lukaschenkos Regime mehrere Oppositionspolitiker beseitigt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von drei Jahren.

Wie er Dmitri Pawlitschenko kennengelernt habe, fragt das Gericht. «Er war Kommandant des Schwadrons, in dem ich diente», sagt Garawski. Pawlitschenko war es damals, der Garawski gefragt haben soll, ob er als Vertragssoldat weiterdienen wollte. Pawlitschenko baute 1998 die Spezialeinheit SOBR auf, um mit der Sondereinheit im Auftrag der belarussischen Regierung die organisierte Kriminalität zu bekämpfen.

Die Sondereinheit stand separat von der Einheit 3214. «Wir hatten eine separate Kaserne auf dem Platz der 3214», so Garawski. Damals bestand die Einheit aus zwei Gruppen à je 20 Leuten. Wie er damals zur SOBR kam, will das Gericht von Garawski wissen. «Sie suchten Leute aus ganz Belarus», sagt der 45-Jährige. Er sei in der gesuchten psychischen und physischen Kondition gewesen und habe dann einen Vertrag unterschrieben, nachdem er mit Pawlitschenko gesprochen hatte.

Nach dem Abschluss des obligatorischen Dienstes habe er einen Vertrag bei derselben Einheit 3214 für eine Tätigkeit als Berufssoldat unterschrieben. Er verpflichtete sich bis zum Jahr 2000. «Wir waren ungefähr 1200 Soldaten in der Einheit», sagt Garawski.Als erstes wird der Beschuldigte, Juri Garawski, vom Gericht befragt. Da der 45-Jährige noch immer unter Problemen mit seiner Hüfte leidet, darf er zwischendurch aufstehen und einige Schritte gehen.

Bei einem Autounfall 2007 wurde er in Belarus schwer verletzt und kann seither nicht mehr gut gehen. Garawski vermutet, dass der Unfall gar kein Unfall war.Garawski spricht beim Beantworten der Fragen sehr leise. Vom Gerichtsvorsitzenden wird er darauf aufmerksam gemacht, lauter zu sprechen. Der 45-Jährige wird zuerst über seine persönlichen Verhältnisse befragt. Er wuchs in Minsk in einer Arbeiterfamilie auf und durchlief dort seine Schulzeit.

Neben vielen Schweizer Medienschaffenden sind auch internationale Journalistinnen und Journalisten anwesend, insgesamt rund 40 Personen.Die Verhandlung beginnt am Dienstagmorgen um neun Uhr. 20 Minuten berichtet live.Das Medieninteresse am Prozess ist gross.

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