Seit 1998 vermittelt eine Agentur Doppelgänger von Prominenten an Film, Fernsehen und Firmen. Für die Rolle des Bundeskanzlers passt aber bislang immer noch kein Bewerber. In einem Fall scheiterte es am Gewicht.
Seit 1998 vermittelt Florstedt mit seiner Agentur Doppelgänger bundesweit an Film, Fernsehen und Firmen – laut Florstedt mit Erfolg. Doch das aktuelle Scholz-Problem kann sich der Agent nicht erklären. Immerhin sehe Olaf Scholz wie eine Million anderer Männer mit Halbglatze aus. »V-förmige Augenbrauen, der Kopf geht hinten etwas nach oben und der verschmitzte Blick« – das seien die Merkmale des deutschen Bundeskanzlers.
Zumindest bei einem Bewerbungsfoto hatte Florstedt tatsächlich Hoffnung geschöpft. Der Bewerber habe viele Anforderungen erfüllt. Schließlich habe sich dann allerdings herausgestellt, dass der Mann 15 Zentimeter größer und 30 Kilogramm schwerer gewesen sei als Scholz. »Das kann ich nicht machen«, sagt Florstedt.