Digitale Girocard: Nationale Alternative zu PayPal und Co. startet etappenweise Alternativen ApplePay
Ein Jahr nach dem Startschuss bereiten Deutschlands Banken und Sparkassen den nächsten Schritt zur Vereinheitlichung ihrer Online-Bezahlverfahren vor. "Derzeit werden die vertraglichen und technischen Grundlagen für die Integration der digitalen Girocard geschaffen", teilte die Deutsche Kreditwirtschaft auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Im März vergangenen Jahres hatten die Verbände angekündigt, ihre Online-Bezahlverfahren Paydirekt, Giropay und Kwitt . Vom 10. Mai 2021 an wurden die Verbraucher in einer mehrmonatigen Übergangsphase an die neue Marke herangeführt.Öffentlich-rechtliche, genossenschaftliche und private Institute wollen Verbraucherinnen und Verbrauchern durch die Zusammenführung der Bezahlverfahren ermöglichen, im Internet auf möglichst einfachem Weg zu bezahlen sowie schnell Geld von Konto zu Konto zu überweisen – unabhängig davon, bei welcher Bank das Konto letztlich geführt wird.
der Banken und Sparkassen in Deutschland ist mit der Sparkassen-Finanzgruppe, der genossenschaftlichen Finanzgruppe sowie Deutscher Bank und Commerzbank "nahezu die gesamte deutsche Kreditwirtschaft mit insgesamt rund 1500 Banken und Sparkassen an den Umsetzungsmaßnahmen beteiligt". Das neue Giropay-Verfahren zählt den Angaben zufolge bislang etwa 7,5 Millionen Nutzer. Sie zahlen auf diesem Wege in mehr als 27.000 Online-Shops und bei mehr als 1400 Kommunen. Beim Start vor einem Jahr deckten Giropay und Paydirekt zusammen etwa zwei Prozent des deutschen Marktes für Online-Zahlungen ab. Mittelfristig sieht die heimische Branche nach damaligen Angaben das Potenzial, ihren Marktanteil auf bis zu 50 Prozent zu steigern.