Bundesrat Albert Rösti hat zur Wolfsjagd geblasen. Neu können die Tiere auch präventiv geschossen werden. Das ist der falsche Ansatz und widerspricht den Erfolgen, die beim Herdenschutz erreicht wurden.
Künftig können in der Schweiz Wölfe präventiv geschossen werden, ohne dass sie vorher Schaden angerichtet haben. Sogar ganze Rudel können erlegt werden. Bundesrat Albert Rösti hat die neue Verordnung des Jagdgesetzes im Eilverfahren durchgepeitscht, ohne die Kantone vorher anzuhören. Einige sind verärgert und sprechen von «Willkür».Damit meinen sie vor allem den sogenannten Schwellenwert von zwölf Rudeln.
Zwar beteuert der Bund, dass nur Wölfe geschossen werden, die eine Bedrohung für Nutztiere darstellen. Doch wie genau wird das entschieden? Grundsätzlich kann jeder Wolf eine Gefahr für Schafe und Ziegen sein. Aus diesem Grund sind Herdenschutzmassnahmen so wichtig. Wie neue Zahlen zeigen, wirken die Zäune und Hunde.Ausgerechnet hier spart der Bund. Die Gelder für den Herdenschutz sind im Kanton Luzern bereits seit Mai aufgebraucht.
Ab Dezember können Wölfe und ganze Rudel präventiv geschossen werden. Während die Luzerner Jäger Verständnis zeigen, spricht der Kanton von «Willkür» und kommt zu einem überraschenden Schluss: Durch das neue Gesetz könnte der Luzerner Wolfsbestand steigen.Copyright © Luzerner Zeitung. Alle Rechte vorbehalten.
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