Der Chart des Tages: Währungen zwischen Energiepreisen und Geldpolitik: Der Dollar wertet sich gegenüber Rohstoffimporteuren ab. Der chinesische Yuan gewinnt seit Kriegsbeginn deutlich an Bedeutung gegenüber der US-Devise.
Seit Jahresbeginn weisen die Devisenmärkte ein recht eindeutiges Muster auf: Der US-Dollar wertete sich gegenüber den Währungen der Rohstoffimporteure ab . Dazu gehörten etwa der Euro, das Pfund Sterling, der Franken und die schwedische Krone.
Demgegenüber gewann der Greenback gegenüber den Währungen rohstoffexportierender Länder mehrheitlich an Wert. Das betraf den kanadischen, den australischen und den neuseeländischen Dollar sowie die norwegische Krone. Grund dafür waren vor allem deutlich niedrigere Preise für Energierohstoffe. Erst mit den jüngsten Avancen beim Ölpreis konnten sie einen Teil ihres Wertverlusts gegenüber dem Dollar wettmachen.
Auch die Geldpolitik spielt eine Rolle: Während die Notenbanken der Länder mit einem Dollar als Währung über eine Zinspause diskutieren, dürften die Währungshüter der genannten europäischen Staaten die Leitzinsen weiter anheben. Eine Ausnahme stellt der japanische Yen dar: Er gab gegenüber dem Dollar nach, obwohl Japan ein grosser Rohstoffimporteur ist. Der Grund für den Sonderfall ist die weiterhin sehr expansive Geldpolitik in Nippon.
Wenig veränderte sich der chinesische Yuan gegenüber dem US-Dollar. Unterstützung erhielt er durch seinen Bedeutungsgewinn im Zuge der westlichen Sanktionen gegen Russland. Gemäss der russischen Notenbank ist der Renminbi nunmehr bereits die meistgehandelte Devise in Russland und nicht mehr der Dollar, die einstige Lieblingswährung der Russen.
Im März habe sich der Abstand zwischen den Währungen der beiden Grossmächte beim Handel Russlands noch weiter zugunsten der chinesischen vergrössert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg zu Wochenbeginn. Dies ist umso bemerkenswerter, als das Handelsvolumen in Yuan vor Beginn des Ukrainekrieges «vernachlässigbar» gewesen sei, wie Bloomberg betonte.ist promovierte Ökonomin, Dozentin und langjährige Bankerin.
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