Danilo Petrucci war im ersten Zeittraining des Doha-GP zwischenzeitlich auf dem Weg ins Q2, am Ende reichte seine Zeit jedoch nicht ganz aus. Der Tech3-KTM-Neuling klagte über seinen entscheidenden Nachteil.
Am zweiten Rennwochenende in Doha fand sich Tech3-KTM-Neuzugang Danilo Petrucci bereits deutlich besser auf seinem österreichischen Arbeitsgerät zurecht. Nachdem er beim Saisonauftakt in Katar nach einem Sturz im Rennen frühzeitig ausschied, hatte der 30-Jährige mit Platz 4 im dritten freien Training am Samstag des Doha-GP einen ersten Lichtblick zu verzeichnen.
Im ersten Zeittraining ließ er dann zwischenzeitlich mit der Bestzeit aufhorchen, am Ende stand für den Italiener eine Rundenzeit von 1:54,528 min zu Buche, die ihm Startplatz 17 einbrachte. «Im Qualifying habe ich eine Chance verpasst, denn ich hätte viel schneller sein können», ärgerte sich «Petrux» im Anschluss.
Wie er selbst beschrieb, kostete den MotoGP-Piloten ein Taktikfehler den Einzug ins Q2: «Ich entschied mich, allein herauszufahren. Wenn ich allein fahre, ist mein Top-Speed aber viel geringer, als wenn ich im Windschatten fahre und das war mein Problem. Die meiste Zeit verlor ich auf der Geraden.
Der starke Wind auf dem Losail Circuit verschärfte den Top-Speed-Nachteil des KTM-Fahrers. «Auf der Zielgeraden wehte der Wind entgegen der Fahrtrichtung. Wir haben ein Problem mit der Aerodynamik, welches der Wind noch schlimmer gemacht hat», erklärte Petrucci. In Bezug auf die Wetterverhältnisse ergänzte er: «In Kurve 2 trieb mich der Wind von hinten, in Kurve 5 kam er von der Seite, wodurch das Vorderrad leicht wurde.
Dem Rennen am Sonntag blickt der 1,80 Meter große Italiener dennoch erwartungsvoll entgegen. «Ich fühle mich recht gut, wir konnten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dennoch müssen wir für Sonntag eine Lösung mit der Höchstgeschwindigkeit finden», stellte er klar. «Im Rennen werde ich versuchen, so nah wie möglich an den Top-10 dranzubleiben und ein paar Punkte zu sammeln.
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