Umsichtiger Konsum ist beim Selbstversuch mit Hanf auch für das Magen-Darm-System durch die Forschung weiterhin die beste Wahl.
Zu den unerwünschten Nebenwirkungen von Cannabis werden manchmal auch Durchfall und Erbrechen gezählt. Therapeutische Cannabisprodukte sind allerdings besonders gegen Übelkeit beliebt, etwa während einer Chemotherapie. Wie passt das zusammen? Um den Einfluss der Cannabinoide auf unser Magen-Darm-System zu verstehen, lohnt sich ein etwas genauerer Blick auf die einzelnen Aspekte rund um gute Verdauung und Wohlbefinden.
Zahllose Produkte sind zu haben, sollen kraftvolle Stämme fördern und ausreichend speisen, damit unerwünschte Mikroben beim Eindringen in unseren Körper schnell zugrunde gehen. Das Problem: Selbst die teuersten Kapseln, Pillen und Tinkturen schaffen es keineswegs garantiert bis ins Ziel Darmflora, wenn wir zugleich mit den Sünden der modernen Lebensweise fortfahren.
Endocannabinoide werden aus Fett gewonnen und durch die Nahrung in ihrem Volumen bestimmt – ausschließlich Fast Food oder Zucker ohne Ende schwächen das ECS und das macht auf Dauer krank, schwach und Depression. Seit Jahren interessiert sich die Forschung für diese Prozesse und kann in Zeiten einer zunehmenden Legalisierung auch Hanfprodukte häufiger unter das Mikroskop legen.
Es geht nicht nur um Heilung und Linderung durch das räumliche Passieren vom erkrankten Verdauungstrakt, sondern um die dortige Aufnahme der Wirkstoffe in den Blutkreislauf. Dieser Prozess unterscheidet sich vom Inhalieren teilweise erheblich, was Freizeitkonsumenten mit zu vielen Haschkeksen im Bauch sicher bestätigen.