Im Berliner Technikmuseum gibt es eine neue Ausstellung zum Projekt i2030. Es geht auch um die Frage, warum der Ausbau so lange dauert.
Das Infrastrukturprojekt i2030 wird die Deutsche Bahn, den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und die Länder Berlin und Brandenburg noch einige Jahre beschäftigen. Im Technikmuseum ist das Vorhaben aber schon jetzt vertreten.
In der Ausstellung geben vier Themeninseln Einblick in das Projekt, bei dem Vorhaben mit Gesamtkosten in Höhe von acht Milliarden Euro realisiert werden sollen, wie Rainer Genilke, Staatssekretär im Brandenburger Infrastrukturministerium, sagte. Allein 99 Bahnhöfe sollen ihm zufolge ertüchtigt werden, hinzu kommt der Bau neuer oder die Reaktivierung alter Bahnstrecken. Unter letzteres Stichwort fällt auch die Siemensbahn in Spandau, der sich ein Themenbereich widmet.
, auch dieses Vorhaben ist Teil der neuen Sonderausstellung. Das Einzelprojekt umfasst den Bau neuer Gleise für Regionalzüge und die Verlängerung der S-Bahn, auch neue Bahnhöfe sollen in dem Zusammenhang entstehen. Es dient auch zur Visualisierung der langwierigen Planungsprozesse – weit mehr als ein Jahrzehnt wird vom Projektstart bis zum Abschluss vergehen.