Das schlimmste Hochwasser seit Wetteraufzeichnung an der Ostküste Australiens trifft nun auch Sydney immer heftiger. Für viele Vororte gibt es Evakuierungsbefehle – und es soll weiter regnen.
werden Autos mitgerissen. Wo Fußgängerzonen und Straßen waren, fahren nun Motorboote, das Wasser steht mancherorts meterhoch. Die Jahrhundertflut im Osten Australiens hat nun auch eine der größten Städte des Landes mit voller Wucht erreicht. Im Internet finden sich zahllose Videos der apokalyptischen Szenen, hochgeladen von ungläubigen Bewohnern und Bewohnerinnen.
In Sydney regnet es bereits seit mehr als zwei Wochen fast ununterbrochen, in der vergangenen Woche haben sich die Niederschläge noch einmal verschärft. Etwa 130 Liter pro Quadratmeter sind laut dem deutschem Wetterdienst in den letzten drei Tagen auf die Stadt niedergegangen - soviel wie normalerweise im ganzen Regenmonat März. Der Starkregen habe vor allem im Südwesten der Metropole zu neuen Überflutungen geführt, teilten die Behörden am Dienstag mit.
Die Bilder erinnern an das Hochwasser im Sommer 2021 in Deutschland, bei dem mehr als 180 Menschen ums Leben kamen. Und auch inhat die Flut bereits Todesopfer gefordert. Erst am Montag wurden in Sydney eine 67-jährige Frau und ihr 34-jähriger Sohn im Westen der Stadt tot aus den Fluten geborgen. Laut der Nachrichtenagentur AAP sind in Queensland und New South Wales bereits 20 Menschen gestorben.
Was sich nach einer unglücklichen Zufallskonstellation anhört, kommt für den Experten für Niederschläge nicht unbedingt unerwartet. Der Klimawandel könne nicht im einzelnen als Erklärung herangezogen werden, mache derartig extreme Wetterlagen aber wahrscheinlicher."Australien hat ein Klima der Extreme, gerade an der Ostküste wechseln sich über das ganze Jahr starke Niederschläge und sehr heiße Trockenphasen ab.