Am Ende siegt die Rüstungsindustrie

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Am Ende siegt die Rüstungsindustrie
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Lange Zeit haben auch westliche Eliten vom Geschäft mit Russland profitiert. Nun soll alles anders sein.

Gewinnen kann nur die Rüstungsindustrie. Laut dem Friedensforschungsinstitut Sipri sitzt die vor allem in den USA. Im Jahr 2019 produzierten fünf US-Konzerne – Lockheed Martin, Boeing, Northrop Grumman, Raytheon und Genereral Dynamics – fast die Hälfte der weltweiten Waffen. Ihr Umsatz: 166 Milliarden US-Dollar. Auch in Militärausgaben sind die USA, als Nato-Hauptfinanzier, einsame Spitzenreiter.

Gleichzeitig verhängen die G7-Staaten Sanktionen gegen Russland; vor allem Oligarchen stehen in ihrem Visier. Einen Teil der russischen Bevölkerung könnte das freuen. Laut der britischen Zeitung Guardian sind Oligarchen „beim Durchschnittsrussen ungefähr so populär wie ein Mann, der müßig 50-Pfund-Bündel vor einem Waisenhaus verbrennt“. Unter den Sanktionen werden vor allem aber die „Durchschnittsrussen“ leiden.

Die Frage bleibt: Warum diese Sanktionen jetzt und nicht schon früher? Die Verzahnung zwischen Putins Politik und „seinen“ Oligarchen ist weder neu, noch überraschend. Sie ist Erbe von Putins Machtaufstieg im postkommunistischen Russland der 1990er-Jahre. Korruption bestimmt den Weg, bis heute. Auch westliche Eliten haben von dieser Verzahnung profitiert. Beispiel: Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Im Oktober 2005, nur Wochen vor seinem Kanzler-Rücktritt, garantierte die Bundesregierung 1 Milliarde Euro für das Nord-Stream-Projekt, sollte Gazprom das Geld ausgehen. Kurz darauf wurde Schröder Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG. Mittlerweile ist er auch Aufsichtsratschef des Ölriesen Rosneft. Freundschaft mit Putin lohnt sich also.

Jahrelang machten auch andere europäische Ex-Staats- und Regierungschefs ihr Geld in Aufsichtsräten großer russischer Unternehmen. Bis zum Angriff Russlands. Seitdem verlassen sie wie Ratten das sinkende Schiff – außer Schröder. Der bleibt und spielt die Situation herunter. Bei all dieser Heuchelei bräuchte es ein Wettfressen, um genug kotzen zu können.

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