A1: Ausbau auf sechs Spuren ist rechtskräftig

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Die Autobahn A1 kann zwischen Luterbach SO und Härkingen SO von vier auf sechs Spuren ausgebaut werden. Die Plangenehmigungsverfügung für den 22 Kilometer langen Autobahnabschnitt ist rechtskräftig, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Freitag mitteilte.

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Durch das Projekt werde ein Engpass auf dem Nationalstrassennetz entschärft und die angrenzenden Gemeinden vom Ausweichverkehr entlastet, teilt das Astra mit. Zudem sei die Autobahn zwischen den Verzweigungen Härkingen und Luterbach sanierungsbedürftig. Zum 6- Streifen-Ausbau gehöre die Anpassung der Infrastruktur an die aktuellen Vorschriften der Umweltgesetzgebung sowie des Gewässer- und Lärmschutzes.

Beschwerden abgelehnt Bereits im Jahr 2015 habe der Bundesrat die Eckwerte zum Ausbau festgelegt, schreibt das Astra. Das Ausführungsprojekt wurde im Mai 2018 öffentlich aufgelegt, worauf das Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation im Dezember 2020 die Plangenehmigungsverfügung erteilte, sozusagen die Baubewilligung für das Projekt.

Gegen diese Verfügung wurden Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Es lehnte zwei Beschwerden ab und hiess eine teilweise gut. Gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 17. Juli 2023 sind laut Astra keine Beschwerden beim Bundesgericht eingegangen, womit die Plangenehmigungsverfügung rechtskräftig ist.

Verkehrsbehinderungen erst ab 2025 Ab Frühling 2024 werden an der A1 Logistikflächen und -Pisten gebaut sowie Kabelrohrblöcken am Rand Nationalstrasse errichtet. Die Hauptarbeiten starten im Mai 2025 zwischen der Verzweigung Luterbach und dem Anschluss Wangen an der Aare sowie bei den Anschlüssen Oensingen und Egerkingen. Bis dahin sind keine Verkehrsbehinderungen durch Bauaktivitäten auf der Stammachse zu erwarten, wie das Astra schreibt.

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