54 Polizistinnen und Polizisten seien bei den gewalttätigen Protesten von Unabhängigkeitsbefürwortern verletzt worden, teilte der französische Innenminister Gérald Darmanin dem Sender franceinfo zufolge am Dienstag mit.
54 Polizistinnen und Polizisten seien bei den gewalttätigen Protesten von Unabhängigkeitsbefürwortern verletzt worden, teilte der französische Innenminister Gérald Darmanin dem Sender franceinfo zufolge am Dienstag mit.In Nouméa, der Hauptstadt Neukaledonien s, kam es nach Unruhen zu mehr als 80 Festnahmen.Mehrere Geschäfte und Autos gingen seit Montag in Flammen auf. Augenzeugen berichteten auf sozialen Netzwerken von Plünderungen und Festnahmen.
Speziell in Vororten der Hauptstadt Nouméa kam es daraufhin zu Demonstrationen und Zusammenstössen mit Sicherheitskräften, wie der öffentliche Sender «1ère Nouvelle-Calédonie» berichtete. Neukaledonien ist für Paris geopolitisch, militärisch und wegen des dortigen Nickelvorkommens von Bedeutung. Die Bewohner stimmten bei drei Volksabstimmungen 2018, 2020 und 2021 für einen Verbleib bei Frankreich. Die Unabhängigkeitsbewegung boykottierte das letzte Votum allerdings kündigte an, das Ergebnis nicht zu akzeptieren. Vor allem die Bevölkerungsgruppe der Kanaken - Neukaledoniens Ureinwohner - hofft seit Langem auf einen eigenen Staat.
Bei den Protesten geht es um einen Plan, etwa 25 000 französisch-stämmigen Wählerinnen und Wählern, die seit über zehn Jahren ununterbrochen in Neukaledonien gelebt haben, das Wahlrecht zu geben. Bisher waren die Stimmen aller Einwohner, die nicht schon vor 1998 in Neukaledonien lebten, «eingefroren».
Das Territorium mit etwa 270 000 Einwohnern hatte bereits durch das Abkommen von Nouméa 1998 weitgehende Autonomie erlangt. Im Rahmen der Dekolonialisierung Neukaledoniens war vereinbart worden, bis zu drei Abstimmungen über die Unabhängigkeit durchzuführen. Bis Juni soll nun eigentlich ein neuer Status gefunden werden.veröffentlicht: 14. Mai 2024 14:11
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