'Putin spricht von Sicherheit für Zivilisten. Was er meint, ist freie Bahn für seine Armee' - die Zeitungen kommentieren die Diskussion über Fluchtkorridore in der Ukraine. Unsere Presseschau:
aus Halle analysiert militärische Kräftverhältnisse:"Oft wurde in diesem Krieg die russische Armee als haushoch überlegen beschrieben. Bei näherem Hinsehen aber ergibt sich ein differenziertes Bild. Dass zuletzt in nur einer Woche 17.000 Panzerabwehrwaffen aus den Nato-Staaten bei der ukrainischen Armee eintrafen, verschiebt die Verhältnisse. Und die Verteidiger wissen, was los ist - das ist ihr größter Vorteil.
Noch ist Zeit, Containerunterkünfte aufzustellen oder nach der Corona-Krise noch leer stehende Hotels anzumieten. Noch ist Zeit, sich zu überlegen, wie nötigenfalls die Budgets für Sprach- und Integrationskurse aufgestockt werden können. Noch ist Zeit, über Integrationsklassen an den Schulen und zusätzliches Personal für den Deutschunterricht nachzudenken. Aber diese Zeit muss unbedingt genutzt werden", fordert der WESER-KURIER.